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UEFA-Cup

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Erklärung

Der UEFA-Cup ist ein europäischer Wettbewerb, der von der UEFA organisiert und seit 1971 ausgetragen wird. Der Vorgänger hieß „Messepokal“.


Bedeutung für den TSV 1860 München

Der TSV 1860 München nahm zweimal, in der Saison 1997/1998 und Saison 2000/2001, am UEFA-Cup teil. 1997 profitierten die Löwen vom Pokalsieg des VfB Stuttgarts und des UEFA-Pokal-Sieges vom FC Schalke 04. Durch die frei gewordenen Plätze konnte 1860 auch als Tabellenachter im UEFA-Pokal mitspielen. Im Jahr 2000 qualifizierte man sich mit dem vierten Platz für den Europacup.

Die Spiele

Saison 1997/1998

In der ersten Runde traf man auf den finnischen Club Jazz Pori (das Jazz steht für ein Jazz-Festival, das jedes Jahr dort stattfindet). Das Hinspiel gewann Sechzig mit 1:0 dank eines Tores von Abedi Pele. Im Rückspiel waren die Löwen mit 6:1 erfolgreich - beim ersten Europapokalheimspiel seit 1970 trafen Bernhard Winkler (zweimal), Harald Cerny, Jörg Böhme, Peter Nowak und Matthias Hamann für den TSV.

In der zweiten Runde traf man auf den östereichischen Vertreter Rapid Wien. Das Hinspiel verlor man klar mit 0:3 - und man musste zwei rote Karten für die Spieler Olaf Bodden und Marco Walker hinnehmen. Die Aussichten für das Weiterkommen waren denkbar schlecht und auch der 2:1-Heimsieg mit Toren von Daniel Borimirov und Bernhard Winkler konnte nichts dran ändern: Die Löwen schieden schon in der 2. Runde aus.

Saison 2000/2001

Nach dem Ausscheiden in der Qualifikationsrunde zur Champions League gegen Leeds United, kam man in den UEFA-Cup. In der ersten Runde traf man auf den tschechischen Club FC Petra Drnovice. Nachdem torlosen Hinspiel reichte im Heimspiel ein Tor von Marco Kurz zum Weiterkommen in die 2. Runde, wo die schwedische Mannschaft von Halmstads BK wartete. Das mit 2:3 verlorene Hinspiel (Tore: Thomas Häßler und Martin Max) konnte man mit einem 3:1-Heimsieg durch Tore von Martin Max und Paul Agostino umbiegen. In der 3. Runde traf man auf den italienischen Erstligisten AC Parma, wo der berühmte Torhüter Buffon im Tor stand. In Parma schaffte man ein 2:2 mit Toren von Roman Tyce und Markus Beierle, wodurch Hoffnungen aufs Weiterkommen aufkamen - aber man verlor zu Hause dann 0:2 und musste in der 3. Runde die Segel streichen. Dieses Spiel war auch das bis heute letzte Europapokal-Spiel von Sechzig - den UI-Cup nicht mitgerechnet.


Literatur

  • Geschichte eines Traditionsvereins - TSV München von 1860 e.V.