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Petar Radenkovic

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Zur Person

Petar Radenković (* 1. Oktober 1934 in Belgrad), genannt „Radi“, war ein serbischer Torwart und einer der ersten ausländischen Spieler in der deutschen Fußball-Bundesliga.

Nach dem Abstieg des TSV 1860 München aus der Bundesliga beendete Radenković 1970 nach 215 Bundesligaspielen seine Fußballkarriere.

Radenković gehört zu den 176 Fußballspielern, die am allerersten Spieltag der Bundesliga, dem 24. August 1963 im Einsatz waren. Darunter befanden sich neben Radenković nur drei weitere Ausländer.

Radenković war seiner Zeit weit voraus: Er nahm bereits Mitte der 1960er Jahre Schallplatten auf („Bin i Radi, bin i König“) und begeisterte das Publikum mit den damals noch völlig unüblichen weiten Ausflügen aus dem Strafraum.

Nach seinem Karrierende 1970 arbeitete er als Gastronom in München.


Karriere

Vereine

  • 1949 - 1951 Å umadija
  • 1951 - 1952 Roter Stern Belgrad
  • 1952 - 1958 OFK Belgrad
  • 1960 - 1962 Wormatia Worms
  • 1962 - 1970 1860 München

Erfolge

  • 1964 DFB-Pokalsieger
  • 1965 Endspielteilnahme am Europapokal der Pokalsieger
  • 1966 Deutscher Meister

allesamt mit dem TSV 1860 München


Bücher

  • Bin i Radi ..., Moewig-Verlag, München 1965
  • Das Spielfeld ist mein Königreich. Radis Fußball-Kurs, München 1966

Meisterlöwen:

Rudi Brunnenmeier | Peter Grosser | Alfred Heiß | Wilfried Kohlars | Timo Konietzka | Hennes Küppers | Otto Luttrop | Bernd Patzke | Zeljko Perusic | Petar Radenkovic | Rudolf Steiner | Manfred Wagner | Rudolf Zeiser |