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Olympiastadion

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Allgemeines

Das Olympiastadion in München mit seinem einzigartigen Zeltdach war der Mittelpunkt der Olympischen Sommerspiele 1972. Errichtet auf dem Oberwiesenfeld und eingebettet in den Olympiapark ist es auch heute noch Anziehungspunkt für viele Touristen und dient als Veranstaltungsstätte für Konzerte, Leichtathletik-Wettkämpfe und andere sportliche und kulturelle 'Events'.


Eines der schönsten Erlebnisse im Olympiastadion

Geschichte

Die Entstehungsgeschichte des Olympiastadions ist eine sehr lange. Bereits in den 30er Jahren wurde in München über die Anlegung eines Großstadions mit etwa 80.000 Plätzen diskutiert. Nach dem 2. Weltkrieg wurde am Oberwiesenfeld der Trümmerschutt der Stadt oval aufgehäuft, um als Grundlage für eventuelle Tribünen zu dienen. Aber erst im Rahmen der Bewerbung für die Olympischen Sommerspiele 1972 kauft die Stadt München das Gelände für 12 Millioben Mark vom Freistaat Bayern und erbaute dort bis 1972 die Olympiastätten, darunter das Stadion. Das Stadion wurden mit einem Länderspiel gegen die UdSSR eingeweiht. Das erste Tor erzielte Gerd Müller. Von 1972/73 an spielten sowohl der FC Bayern als auch der TSV 1860 im neuen Stadion. Während die Bayern das Stadion bis 2005 durchgehend nutzten, zog der TSV immer wieder aus sportlichen Gründen aus zuletzt aufgrund des Abstiegs in die 2. Liga 2004. Heute werden wegen der Allianz Arena keine Fußballspiele mehr im Oly ausgetragen.

Bezug zum TSV 1860 München

Ab der Saison 1972/1973 bis zur Saison 2003/2004 fanden - mit langen Unterbrechungen (siehe Spielzeiten) - die Fußballspiele des TSV 1860 München im Olympiastadion statt.

Am 15. August 1973 wurde beim Spiel des TSV 1860 München gegen den FC Augsburg ein ewiger Zuschauerrekord im Olympiastadion aufgestellt, als nach einem frühen Führungstor der Löwen alle Dämme brachen und das Stadion von noch draußen wartenden Fans gestürmt wurde. Schätzungsweise 90.000 Zuschauer, manche sprechen von 100.000, wohnten dem Spiel bei.

In der Saison 1999/2000 konnten die Löwenfans nach langer Zeit endlich wieder Derbysiege des TSV 1860 München über den Lokalrivalen im Olympiastadion feiern.

Trotz einiger Erfolge und Rekorde war die Beziehung zwischen Olympiastadion und Löwenfans nicht immer ungetrübt. Kritiker bezeichneten sie als 'Betonschüssel' oder kurz 'Schüssel', weil man von den Zuschauerrängen aus sehr weit vom Spielfeld entfernt war und deshalb nur eine relativ schlechte Sicht auf das Spielgeschehen hatte. Aus diesen, aber auch anderen Gründen sanken die Zuschauerzahlen immer weiter, so dass man in der Saison 2004/2005 für ein Jahr ins Grünwalder Stadion umzog, bevor die Allianz Arena zur neuen Spielstätte wurde.


Weblinks